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Theologie InterkulturellAuch wenn andere versucht haben, dieses Projekt nachzuahmen, konnte nur die Universität Frankfurt es erfunden haben. Diese in Deutschland einmalige Einrichtung - die Gastprofessur "Theologie Interkulturell" - wurde 1985 vom Fachbereich Katholische Theologie ins Leben gerufen. Die bisherigen Inhaber des Lehrstuhls bzw. die Titel ihrer jeweiligen Vorlesungsreihen waren: Jeweils im Wintersemester bietet die jährliche Gastprofessur TeilnehmerInnen des Promotionsprogramms Religion im Dialog die Möglichkeit, im Rahmen ihres dreijährigen Studiengangs in Frankfurt bei führenden Wissenschaftlern aus mehreren verschiedenen Kulturräumen zu studieren. Der Teilnehmerkreis der Graduierten ist ebenfalls hoch international und multikulturell ausgeprägt. Die Vorlesungsreihen werden jeweils durch zwei Seminare ergänzt, die vertiefende und kulturell polyperspektivische Zugänge zu den in den Vorlesungen behandelten Themenbereichen ermöglichen. Außerdem veranstaltet Theologie Interkulturell ein jährliches internationales Symposium, das führende Wissenschaftler aus einer Vielzahl von Disziplinen zusammenbringt. Diese bereits auf den ersten Blick attraktive Perspektive könnte allerdings für einige ProgrammteilnehmerInnen erst der erste Schritt nach weiterführenden, kulturpraxisbezogenen Entfaltungsmöglichkeiten im Rahmen ihres Studiengangs sein: Kooperation und AustauschIm Rahmen von Theologie Interkulturell hat der Fachbereich Katholische Theologie formale bereits Kooperationsverträge mit Universitäten und anderen Forschungsinstituten in Nigeria, Indien, Südkorea und Brasilien abgeschlossen. Nicht zuletzt wurde jüngst eine Vereinbarung mit dem Japanischen Institut für Angewandte Ethik an der Universität Hiroschima unterzeichnet. Weitere solche Abkommen werden zur Zeit mit Universitäten in Argentinien und Kamerun verhandelt. Im Rahmen solcherf Vereinbarungen werden Austauschstrukturen aufgebaut, die einigen ProgrammteilnehmerInnen einen Studienaufenthalt an Partnerhochschulen zur weiteren Ausarbeitung ihrer Promotionsarbeiten ermöglichen. Sind die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt, wird vom Programm eine finanzielle Unterstützung für solche Austauschaktivitäten zur Verfügung gestellt. http://www.thi.uni-frankfurt.de/index.html
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